British Airways verbietet Hover Boards

Aus Sicherheitsgründen hat die Fluggesellschaft British Airways die Beförderung von Hover Boards sowohl im Handgepäck als auch im aufgegebenen Gepäck mit sofortiger Wirkung untersagt.

Nach einer Reihe von negativen Presseberichten über die mangelhafte Qualität von Hover Boards und den damit verbundenen Brandgefahren hat die Airline eine Beurteilung des Risikos für die Sicherheit an Bord ihrer Flugzeuge vorgenommen. Als Folge hat British Airways beschlossen, die Beförderung von Hover Boards und ähnlicher Geräte wie Air Wheels und Solo Wheels zu untersagen, da sie weder ein wesentlicher Reiseartikel noch eine Mobilitätshilfe sind.

Tatsächlich gab es bereits zahlreiche Vorfälle in den USA, Grossbritannien und Australien, bei denen Häuser abgebrannt sind oder das Board gar unter den Füssen seines Nutzers explodiert ist. Amazon verzichtet bereits seit Dezember auf den Verkauf dieser Gadgets und in den USA untersucht die «Consumer Product Safety Commission» (CPSC) die Sicherheit der Rollbretter. Ursache der Brände sind die verbauten Lithium-Ionen-Akkus, die auch in Smartphones verwendet werden. Im Hover Board sind die Akkus allerdings viel grösseren Belastungen ausgesetzt und können etwa durch Erschütterungen beschädigt werden. In der Folge können die Akkus überhitzen und explodieren oder in Flammen aufgehen.

Die US-Comedyshow Saturday Night Live griff die «brandheissen» Hover Boards kürzlich in einem Sketch auf (s. Video) und sowohl Tages-Anzeiger Online als auch Zeit Online haben den gefährlichen Geräten kürzlich ausführliche Artikel gewidmet.